Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen

Tagung für Geschäftsführer, Stiftungsräte und Kadermitarbeitende zu aktuellen Fragen

In der beruflichen Vorsorge gewinnen die Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen eine immer grössere Bedeutung. Als Player im Markt mit zahlreichen Firmenanschlüssen, müssen sie sich mit ganz anderen Fragen befassen, als eine Firmenpensionskasse. Diese Tagung ist auf Fragestellungen von Vorsorgeeinrichtungen mehrerer Arbeitgeber ausgerichtet.

Programm

Begrüssung
Peter Schnider, Direktor vps.epas

Der Individualisierungsgrad von Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen
Um sich im Wettbewerb zu positionieren müssen SGE ihren Individualitätsgrad festlegen. Damit sind allerdings einige grundsätzliche Fragen verbunden.
Jan Koller, Dr. oec., c-alm

Die neue Weisung der OAK BV bezüglich Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen
Ein besonderes Augenmerk will die Oberaufsichtskommission in ihrer Tätigkeit auf die Aufsicht über die im Rahmen des Konzentrationsprozesses stark gewachsenen Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen legen. Die latenten Interessenkonflikte zwischen den Interessen der Versicherten und jenen der Betreibergesellschaften sowie die teilweise komplexen Strukturen stellen die Aufsicht vor besondere Herausforderungen. Die neue Weisung soll hierzu wichtige Akzente setzen.
Vera Kupper Staub, Präsidentin Oberaufsichtskommission BV

Risikoidentifizierung durch den Stiftungsrat
Eine Sammelstiftung befindet sich in einem stetigen Konflikt zwischen Wachstum und Rentabilität. Stiftungsräte müssen wichtige Entscheidungen treffen, die über Erfolg oder Misserfolg am Markt entscheiden. Wettbewerb soll dazu führen, sich weiter zu entwickeln. Dies kann in Form von neuen innovativen Lösungen oder Effizienzsteigerungen sein. Neue Ansätze aber auch politische Reformen sind angesichts der grossen Herausforderungen in der beruflichen Vorsorge nötig. Der Wettbewerb darf jedoch nicht dazu führen, dass Versicherte einen finanziellen Schaden erleiden, wenn Risiken nicht erkannt beziehungsweise zu hohe Risiken eingegangen werden. Die Führungsorgane von Sammeleinrichtungen können dem mit einer umsichtigen Führung und aktivem Risikomanagement entgegenwirken.
Philippe Weber, eidg. dipl. PK-Leiter, avenirplus AG

Preisverleihung der Stiftung Eigenverantwortung
Jährlich prämiert die Stiftung Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge herausragende Diplomarbeiten. Geehrt werden Personen für ihre innovativen Diplomarbeiten, die einen Beitrag zur Stützung der eigenverantwortlichen, dezentralen Milizführung in der 2. Säule leisten. Der Preis 2019 geht an Philippe Weber.
Hanspeter Konrad, lic. iur., Präsident Stiftung Eigenverantwortung

Peer-Vergleich: Stabilitätsfaktoren von Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen
Die Gesundheit einer Vorsorgeeinrichtung zeigt sich in aktuell volatilen Zeiten. Analysiert werden unter anderem Faktoren, welche die finanzielle Lage oder die Sanierungsfähigkeit aufzeigen.
Jeannette Leuch, MBA, Partnerin invalue

Austausch zur aktuellen Lage
Zahlungsrückstände, Anschlusskündigungen zum ungünstigen Zeitpunkt, Teilliquidationen und nervöse Vorsorgekommissionen sind nur einige der Stichworte, die Kaspar Hohler mit den Gesprächsteilnehmenden diskutieren wird.
Isabelle Amschwand, Stiftungsratspräsidentin FCT
Sergio Bortolin, Geschäftsführer Asga
Vital Stutz, Stiftungsratspräsident Gemini

Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen


Buchung

Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen

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Datum / Ort
10.09.2020 , Radisson Blu Hotel, Zürich-Flughafen

Kontakt

Rita Käslin
+41 41 317 07 60

Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen


Zielgruppe

Diese Tagung richtet sich an Geschäftsführer, Stiftungsräte, Kadermitarbeitende und Mitglieder von Vorsorgekommissionen von Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen.


Datum und Ort

Donnerstag, 10. September 2020
Radisson Blu Hotel, Zürich-Flughafen


Zeit

13.30 - 17.30 Uhr
anschliessend Apéro riche


Kosten

CHF 450.– Normalpreis
CHF 400.– Spezialpreis Abonnenten

Bei mehreren Anmeldungen der gleichen Rechnungsadresse: 1. Teilnehmer/in ganzer Preis, ab 2. Teilnehmer/in 10% Rabatt

Preise inkl. Unterlagen, Weiterbildungs-Zertifikat, Pausenerfrischungen und Apéro riche

AGB


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Berufliche Vorsorge: 3.5 CP
Cicero: 4 CP

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